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Winterreifen runter - Sommerreifen drauf? Das müssen Sie beachten!

Wussten Sie, dass der falsche Zeitpunkt für den Reifenwechsel Ihre Sicherheit gefährden kann?

Wer seine Winterreifen zu früh oder zu spät wechselt, riskiert nicht nur schlechtere Fahreigenschaften, sondern auch einen höheren Verschleiß. Sobald die Temperaturen dauerhaft über 7 Grad Celsius steigen, heißt es: Zeit für Sommerreifen! In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, worauf Sie beim Räderwechsel achten sollten – und wie Sie Ihr Fahrzeug optimal auf den Frühling vorbereiten.

Reifenwechsel selbst machen – Geht das?

Grundsätzlich können Sie den Reifenwechsel auch selbst durchführen – vorausgesetzt, Sie verfügen über das nötige Werkzeug und eine gewisse Erfahrung. Wichtig sind dabei ein stabiler Wagenheber, korrektes Anziehen der Radmuttern mit Drehmomentschlüssel sowie die anschließende Kontrolle des Reifendrucks. Wer sich unsicher ist oder Zeit sparen möchte, sollte sich an eine Fachwerkstatt wenden. Dort werden die Reifen nicht nur montiert, sondern auch ausgewuchtet und auf Schäden geprüft. So fahren Sie mit einem sicheren Gefühl in die neue Saison – ganz ohne Stress.

Sicht-Check

Ein kurzer Blick kann viel bewirken, achten Sie auf Risse, Beulen, Schnitte, eingedrückte Stellen oder Fremdkörper wie Nägel oder Scherben. Auch ungleicher Abrieb kann ein Warnsignal sein – oft deutet er auf einen falschen Reifendruck hin.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich beim Tanken oder Laden eine Minute extra Zeit – der Sichtcheck ist schnell gemacht und kann Ihre Sicherheit entscheidend erhöhen.

Profiltiefe prüfen

Stellen Sie sicher, dass Ihre Sommerreifen noch genügend Profil haben. Mindestens 1,6 mm Profiltiefe sind gesetzlich vorgeschrieben, aber für bessere Haftung und Sicherheit sollten Sie mindestens 3 mm einhalten.

Reifen richtig lagern

Lagern Sie Ihre Winterreifen an einem kühlen, trockenen Ort. Verwenden Sie idealerweise eine spezielle Aufbewahrungstasche oder Regale, um die Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit zu schützen.

Reifenalter checken

Spätestens nach 8 Jahren sollten Sie ihre Reifen austauschen, auch bei geringer Nutzung. Das Alter Ihrer Reifen erkennen Sie an der sogenannten DOT-Nummer auf der Reifenseite. Sie besteht aus vier Ziffern und zeigt Produktionskalenderwoche und -jahr an.

Beispiel: DOT 0125 = hergestellt in der 01. Kalenderwoche des Jahres 2025

Reifendruck kontrollieren

Ein zu niedriger oder zu hoher Luftdruck kann das Fahrverhalten negativ beeinflussen und den Reifen schneller abnutzen. Prüfen Sie den Reifendruck regelmäßig – idealerweise alle zwei Wochen und vor längeren Fahrten.

Mehr Infos zum Thema richtiger Reifendruck haben wir hier für Sie

Der Wechsel auf Sommerreifen ist kein großer Aufwand – aber er bringt viel: mehr Sicherheit, besseres Fahrverhalten und eine längere Lebensdauer Ihrer Reifen. Wer frühzeitig wechselt, fährt entspannt durch den Frühling. Achten Sie außerdem regelmäßig auf den Zustand Ihrer Reifen und setzen Sie auf fachgerechte Lagerung sowie professionelle Montage – so sind Sie sicher und effizient unterwegs.

💡 Good to know

  • Muss ich meine Reifen jedes Jahr wechseln?

    Ja – je nach Saison. Sommerreifen sind für warme Temperaturen gemacht, Winterreifen für Kälte, Schnee und Eis. Mit Allwetterreifen sparen Sie den Wechsel, müssen aber Abstriche bei Performance in Kauf nehmen.

  • Was passiert, wenn ich im Frühling zu lange mit Winterreifen fahre?

    Winterreifen sind für Kälte gemacht. Bei warmen Temperaturen nutzen sie sich schneller ab, verlängern den Bremsweg und erhöhen den Spritverbrauch – das kann gefährlich und teuer werden.

Praktisches Zubehör für zusätzlichen Schutz

Um Ihren Reifenwechsel zu ergänzen und Ihr Fahrzeug optimal auf die warme Jahreszeit vorzubereiten, haben wir eine Auswahl an praktischem Zubehör für Sie zusammengestellt.

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